1971 wurde ich geboren. Seit ich arbeite, pendle ich längere und kürzere Strecken: innerhalb der Schweiz und im Dreieck Basel-Berlin-Wien. Das ist gut für das Wechseln der Schauplätze und Rollen.

Seit 1990 bin ich in der Erwachsenenbildung tätig: Das schien erst meiner Überzeugung zu widersprechen, nie Lehrerin zu werden - jetzt weiß ich aber, dass ich gerade deshalb nie Lehrerin geworden bin.

1991 bin ich mit dem ersten Kurs in den Bereich Deutsch als Zweitsprache (DaZ) eingestiegen: In diesem Bereich biete ich noch immer Workshops und Weiterbildungen, Fachberatungen und Coaching an.

Ebenfalls 1991 habe ich begonnen, meine Tätigkeit nicht in erster Linie als das Vermitteln von Fachwissen, sondern als das Ermöglichen und Fördern von Lern- und Entwicklungsprozessen zu verstehen: Diese Überzeugung ist in meinem Berufsleben konstant geblieben.

Seit 2005 bilde ich Erwachsenenbildner*innen aus und weiter: Das zwingt mich, Haltungen vorzuleben und zur Diskussion zu stellen und ist damit eine beständige Quelle wertvoller Erfahrung und anregenden Austauschs.

Seit 2006 berate ich Ausbilder*innen in Fragen der Didaktik, der Leitung von Gruppen, der Rollengestaltung: Das ermöglicht mir, in viele verschiedene Fachbereiche hineinzusehen.

Seit 2007 entwickle ich (Weiter-)Bildungsangebote: Das Zusammenbauen und Analysieren von komplexen Strukturen wiederholt sich nie auf die genau gleiche Weise und regt mich zur Auslotung immer neuer Konstellationen an. 

Seit 2017 arbeite ich als Supervisorin und Coach auch außerhalb von Bildungskontexten: Wahrscheinlich ist das der Bereich, wo die verschiedenen Fragen und Antworten, die mein bisheriges Berufsleben rhythmisiert haben, auf die vielfältigste Weise wirksam werden.

Seit 2020 bin ich als Prüfungsexpertin für den Fachausweis betriebliche*r Mentor*in tätig.

Viel von dem, was an den Rändern und in den Lücken dieser Tätigkeit stattgefunden hat - die Kunst, die Musik, die Philosophie, das Schreiben und genau Hinschauen - findet sich nun als mehr oder weniger sichtbare Zutat in meiner Arbeit wieder.

english below

Ausbildung:

Supervisiorin bso / DGSv (Supervision und TZI e.V.)

Coaching Zertifikat (Supervision und TZI e.V.)

Studium der Psychologie, Philosophie, Erwachsenenbildung (Basel, Potsdam/Berlin, Kaiserslautern)

Ausbilderin mit Fachausweis

 

I was born in 1971. Since I've been working, I've been commuting longer and shorter distances: within Switzerland and in the Basel-Berlin-Vienna triangle. That's a benefit for changing settings and roles as my work requires.

I have been working in adult education since 1990: At first this seemed to contradict my conviction never to become a teacher - but now I know that this is the reason why I never became a teacher.

In 1991, I planned my first lesson for people learning German in a German Speaking context (DaZ). In this field I still offer workshops and further training, expert advice and coaching.

Also in 1991, I began to see my work not primarily as imparting specialist knowledge, but as facilitating and promoting learning and development processes: This conviction has remained constant throughout my professional life.

I have been training adult educators since 2005: this forces me to exemplify attitudes and put them up for discussion and is thus a constant source of valuable experience and stimulating exchange.

Since 2006 I have been advising trainers on questions of didactics, leading groups, role design: this enables me to look into many different areas of expertise.

Since 2007 I have been developing (further) training offers: Assembling and analysing complex structures never repeats itself in exactly the same way and stimulates me to always explore new constellations.

 

Since 2017, I have also been working as a supervisor and coach outside of educational contexts: This is probably the area where the various questions and answers that have rhythmicised my professional life so far become effective in the most diverse ways.

Since 2020, I have been working as an examiner for the professional certificate of an in-company mentor.

 

Much of what has taken place at the edges and in the gaps of this activity - art, music, philosophy, writing and looking closely at things - can now be found as a more or less visible ingredient in my work.