Bildungsverständnis

Ich sehe Bildung mehr als Empowerment denn als Wissens- oder Kompetenzvermittlung.

Bildung ist Transformation in der Bezugnahme auf sich selbst und die Welt, und Bildung kann dazu beitragen, diese Bezugnahme mehr oder weniger bewusst, mehr oder weniger verantwortlich zu gestalten. Bildung kann zur Auseinandersetzung mit Möglichkeiten und Grenzen der Verantwortung anregen. Bildung kann das nicht nur, sondern sie sollte das tun. Es geht in der Bildung darum, Handlungsspielräume und Verantwortlichkeiten auszuloten. Bildung bedeutet, Handlungsspielräume so zu transformieren, dass sie situationsgerecht begründbare Entscheidungen und Positionierungen erlauben.

Bildung erfordert und ermöglicht die kritische Auseinandersetzung mit komplexen, ambivalenten und von Diversität geprägten Situationen. Bildung erfordert und ermöglicht die Aneignung und Ausdifferenzierung von Ressourcen. Bildung erfordert und ermöglicht (Selbst-)Reflexion, unter anderem um Haltungen nicht mit unhinterfragbaren Selbstverständlichkeiten gleichzusetzen.

 

Deshalb betrachte ich die Förderung von Reflexionskompetenz als einen zentralen Bestandteil von Bildungsangeboten.

 

Außerdem gehe ich davon aus, dass ich Entwicklungsprozesse bei anderen anregen, aber nicht kontrollieren kann. Selbstverantwortung ist daher eine notwendige Zutat in Bildungsprozessen.

 

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